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Wie überdenke ich meine Hochzeitsplanung?Allgemeines
| Die Hochzeit soll der schönste Tag im Leben eines Paares sein und deswegen sollte er gut geplant werden. Der Trend, Hochzeitsplaner anzustellen, der eigentlich aus den USA kommt, nimmt hierzulande einen immer größeren Stellenwert ein. Doch bevor man einen Hochzeitsplaner für all die kleinen Details einstellt, sollte man sich über die drei wichtigsten Punkte vorher einmal Gedanken machen. |
Schritte / Maßnahmen
| 1. | | Das Budget
Hochzeiten können entweder sehr teuer oder sehr, sehr teuer werden. Das Budget sollte also zunächst einmal davon abhängig gemacht werden, was man sich überhaupt leisten kann. Und zwar guten Gewissens leisten kann. Wenn die Ehe erst einmal mit großen Schulden beginnt, nur weil man sich bei der Hochzeitsfeier finanziell übernommen hat, ist das kein guter Start und die Hochzeit bleibt im Nachhinein immer mit einem unguten Gefühl verbunden.
Also: Richten sie sich ein Budget ein, dass sie problemlos und gewissenhaft stemmen können. Wenn das feste Budget aufgestellt wurde, kann man damit beginnen, alles andere zu planen, denn jeder noch so kleine, weitere Punkt hängt unmittelbar mit der Größe des Budgets zusammen. Wenn man erst alle Entscheidungen trifft und danach alles zusammenrechnet, wird man schnell über das Ziel hinausschießen. Außerdem hängt der nächste Punkte ebenfalls davon ab, wie groß das Budget ist und wie groß die anderen Anteile des Budgets werden. |
| 2. | | Die Gäste
Die meisten Paare wollen zur Hochzeit so viele Menschen einladen, wie es irgend möglich ist. Doch die Anzahl der Gäste hängt NUR von der Größe des Budgets ab. Wenn Geld keine Rolle spielt, spielt auch die Anzahl der Gäste keine Rolle, wenn nicht eben nicht. Dabei muss man eine Gradwanderung gehen zwischen Anzahl der Gäste und Qualität der Feier. Je mehr Gäste, desto mehr muss man über Catering, Unterbringung, Party, etc. wieder hereinholen. Anders formuliert muss man an Qualität sparen, um Quantität zu bekommen. Wenn man dagegen weniger Gäste einlädt, kann man mehr Geld für die Feierlichkeit ausgeben, das heißt, die Gäste können nobler untergebracht werden und das Essen darf vom Feinsten sein.
Nun kann man natürlich nicht die Verwandtschaft und Bekanntschaft nicht allein mit Geld aufwiegen, deshalb sollte man zunächst einmal eine anvisierte Zahl an Gästen überlegen (plusminus 5 bis 10 Gäste) und dann auflisten, welche Gäste man dabei haben möchte. Angefangen mit den wichtigsten Gästen und aufhören mit den unwichtigen Gästen. Wenn die Anzahl recht nah beisammen liegt, ist alles wunderbar. Wenn nicht, heißt es: annähern und Kompromisse finden. |
| 3. | | Ort und Zeit
Je nachdem, wann und wo man feiern möchte, wirkt sich direkt auf das Budget aus. Natürlich! Es muss nicht das Grand-Hotel sein, es muss aber auch nicht die Jugendherberge sein. Zunächst einmal müssen sie die Feierörtlichkeit abhängig von ihrer Gästeliste machen (lieber nicht umgekehrt). Auch hier müssen sie natürlich kompromissbereit sein, denn je mehr Gäste sie haben, desto weniger Geld haben sie für die Örtlichkeit übrig. Aber mein Rat wäre, lieber an die Menschen, als an die Rahmenbedingungen zu denken, weil die richtigen Menschen auch eine Bruchbude zur Partylocation auszunutzen wissen. Das zeigt meine Erfahrung.
Übrigens spielt natürlich gerade der Zeitpunkt eine große Rolle, denn die klassischen Tage im Sommer an denen man heiratet, laufen in der Regel unter Hochsaison und sind daher viel teurer, als zum Beispiel im Herbst. Ein Tipp an dieser Stelle: Es gibt viele Orte, die im Herbst genauso, wenn nicht noch romantischer sind als im Sommer. Wenn sie Geld sparen wollen, suchen sie sich einen Termin im Herbst und einen passenden Ort dazu. Vor allem an einem See kann es auch im Herbst sehr schön werden! |
| 4. | | Alles Weitere folgt
Wenn sie die drei Punkte entschieden haben, können sie sich an die endlos lange Liste mit den anderen Punkten machen, Torte, Menü, Vegetarier, Band, Geschenke, Spiele, Servietten, Einladungen, etc. etc. etc. Die Kleinigkeiten können sich ganz schön aufsummieren, denken sie daran, damit ihr Budget nicht im Nachhinein gesprengt wird.
Es lohnt sich übrigens eine offizielle und eine inoffizielle Budgetgrenze zu haben. Offiziell heißt: Alle Ausgaben bis zum Tag der Hochzeit. Inoffiziell: Alle Ausgaben, die an der Hochzeit noch unerwartet auf einen zukommen. Wenn man dieses Sicherheitspolster eingerichtet hat, schockt einen am Tag der Hochzeit nichts! Und sie können den schönsten Tag ihres Lebens genießen, ohne dass sie sich Sorgen über die Kosten machen müssen. Denn das ist letztlich das Wichtigste!!! |
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| | Informationen | | | | | | | Ersteller: anna72
Erstelldatum: 15.07.2008 | |  | | | | Bewertung:
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| | Benötigte und verwendete Dinge | | | | Budget | | | | Notreserve (Für Unvorhergesehenes) | | | | Gästeliste | | | | Ort und Datum | |
| | Schlagwörter | | | | Hochzeit, Heirat, Feier, Hochzeitsfeier | |
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