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Wie nähe ich einen Knopf an?Allgemeines
| Mit dem richtigen Zubehör ist Knöpfeannähen selbst für große Hände kein Problem. Man braucht nur etwas Geduld und Fingerspitzengefühl :o) ! |
Schritte / Maßnahmen
| 1. | | Als Erstes sucht man sich eine passende Nadel. Die Nadelgröße hängt hierbei vom Knopf ab: Das Nadelöhr muss ja schließlich immer durch die Knopflöcher passen und das auch dann noch, wenn schon 4 Fäden das Knopfloch verstopfen. Außerdem muss die Nadel auch leicht durch den Stoff zu führen sein. Gerade bei Jeansstoff kann eine zu groß gewählte Nadel schnell zu Blasen an Daumen und Zeigefinger führen!
Nun benötigt man noch einen passenden Faden. Ausschlaggebend dafür ist die Farbgebung von Knopf und Stoff. Wichtig ist: Nie Sternenzwirn oder ähnlich starkes Garn benutzen, auch wenn man denkt, das dann der Knopf länger hält. Im Gegenteil: Der Zwirn ist meist stärker als der Stoff an dem der Knopf befestigt wird. Fazit ist, dass nun nicht der Faden beim nächsten Abreißen aufgibt, sondern der Stoff, an dem er hängt. Und das kann zu bösen Löchern führen, bei denen nur noch Stopfen oder Mülltonne hilft!
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| 2. | | Jetzt kommt der wohl schwierigste Teil der ganzen Arbeit: Das Einfädeln des Fadens in die Nadel. Aber hierfür gibt es drei kleine Tricks, mit denen selbst diese Aufgabe zu meistern ist.
1. Immer das frisch mit der Schere abgeschnittene Garnende durch die Nadel führen, da dies meist nicht so ausgefranst ist, wie das lose Ende.
2. Den Faden zwischen Daumen und Zeigefinger knicken, damit eine winzig kleine Schlaufe entsteht. Die ist meist nicht so widerspenstig, wie das Fadenende und lässt sich leichter führen.
3. Wenn alles nicht hilft, ist der allerletzte Ausweg: der Mund! Einfach das Fadenende anfeuchten damit es spitz ausgerichtet ist und durch das Öhr fädeln.
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| 3. | | Nun befestigt man zunächst den Faden am Stoff. Hierbei wird der Faden bis etwa 2 cm vor Fadenende durch den Stoff gezogen. Bei zittrigen Händen empfiehlt sich ein längeres Fadenende. Nun führt man die Nadel von der anderen Stoffseite an einer dicht daneben liegenden Stelle wieder zurück. Diesen Vorgang wiederholt man etwa fünfmal. |
| 4. | | Kleiner Tipp: Probieren, den Faden auf kleinstmöglichem Raum zu befestigen, damit wirkt die Arbeit sauberer. Als Probe, ob der Faden fest genug angenäht ist einfach leicht am Faden ziehen. Wenn der Faden nicht durchrutscht und leicht summt beim schnellen Ziehen, ist die erste Arbeit erledigt. |
| 5. | | Jetzt kommt der Knopf ins Spiel! An sich verfährt man wie beim Befestigen des Fadens, nur das man jetzt zusätzlich vor dem Zurückziehen der Nadel auf der Rückseite des Stoffes eine Runde durch den Knopf zieht. Diese Aktion wiederholt man jetzt fünf- bis siebenmal. Man kann auch öfter, jedoch muss man immer bedenken, dass durch den Faden die Knopflöcher verengt werden und das Durchziehen des Fadens immer schwieriger wird. Diese Arbeit ist nicht unbedingt nötig, es sei denn, der Knopf wird auch dementsprechend stark genutzt, wie bei einer Hose! |
| 6. | | Gut darauf achten, dass der Knopf fest am Stoff anliegt, jedoch noch die Möglichkeit besteht, ihn später auch zuzuknöpfen. Wenn er zu festgezurrt ist kann es passieren, dass beim stetigen Auf- und Zuknöpfen der Stoff zu stark belastet wird und der Knopf irgendwann ausreißt. |
| 7. | | Zum Abschluss befestigt man wiederum den Faden im Stoff durch das sogenannte Vernähen. Hierfür führt man die Nadel einfach einige Male halb durch den Stoff auf der knopfabgewandten Seite. Aber Achtung: Nicht zu große Abstände beim Vernähen machen, damit die Näharbeit ordentlich aussieht. Wiederholt werden sollte die Aktion auch mindestens fünfmal, bei Hosen öfter! |
| 8. | | Als letztes wird der Faden abgeschnitten. Hierbei darauf achten, dass man nicht zu dicht am Stoff abschneidet, da sich der Faden sonst wieder lösen und durchrutschen könnte. Am besten empfehlen sich wieder die 2 cm wie am Anfang. Es ist jedoch wichtig, dass man die Fadenenden von außen nicht sehen kann. |
| 9. | | Und fertig ist der angenähte Knopf! :o) |
Tipps und Hinweise
| | Bei Knöpfen mit 4 Löchern geht man genauso vor, wie bei den normalen zweilöcherigen Knöpfen, nur das man hier immer die diagonal gegenüberliegenden Löcher in einem Stich näht und abwechselnd beim nächsten Stich die anderen beiden über Kreuz. |
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Hinweis: Der Gebrauch, der hier aufgeführten Informationen erfolgt auf eigene Verantwortung!
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Gut zu wissen! Und das dokumentiere ich nun auch aus meiner Sicht!
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| | Informationen | | | | | | | Ersteller: mangodaiquiri
Erstelldatum: 02.09.2008 | | Vom Ersteller ist derzeit kein Foto vorhanden | | | | Bewertung:
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| | Benötigte und verwendete Dinge | | | | Kleidungsstück oder einfacher Stoff | | | | Nadel, fein | | | | Garn, farbsortiert | | | | Nähschere | |
| | Kurzbeschreibung | | | | 1. Nadel und Faden wählen | | | | 2. Faden in die Nadel einfädeln | | | | 3. Faden am Stoff befestigen (je 5x hin und her nähen) | | | | 4. Knopf befestigen (je 5x hin und her) | | | | 5. Faden vernähen (mind. 5x hin und her nur auf knopfabgewandter Seite) | | | | 6. Faden abschneiden | |
| | Schlagwörter | | | | Knopf Stoff Nähen Handarbeit Faden | |
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