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Wie man einen Saunaaufguss macht

Zu einem richtigen Saunagang gehört unumgänglich auch der Aufguss. Der Aufguss ist so eine Art Höhepunkt des Saunierens und sollte daher nicht gleich zu Beginn „vergeudet“ werden. Zum Aufguss gehört eigentlich nicht viel, aber wer sich nicht ganz so gut auskennt, bekommt hier eine kleine Anleitung für den richtigen Aufguss.

1) Das richtige Aufgussmittel
Zuerst mal sollte man sich ein paar angenehme ätherische Öle besorgen. Beliebt sind Pfefferminze oder Eukalyptus, weil diesen therapeutische Wirkungen zugeschrieben werden und angenehm riechen. Über den therapeutischen Effekt lässt sich streiten, viel wichtiger ist aber eigentlich auch, dass man sich wohl fühlt und den Duft dementsprechend auswählt. Schließlich ist das Saunieren an sich gesund, nicht das Aufgussmittel. Beachten sie bei der Mischung die Angaben des Herstellers und dosieren sie nicht zu stark. Es gab schon Fälle, bei denen die Öle pur aufgetragen wurden und dann auf den Aufgusssteinen verbrannten. Darüber hinaus empfehle ich ihnen, auf chemische Substanzen zu verzichten. Denken sie daran, dass durch den erhöhten Kreislauf die eingeatmeten Substanzen viel schneller und stärker in den Blutkreislauf vordringen und Chemie hat dort normalerweise nichts verloren.

2) Die richtige Menge
Wenn sie die richtige Mischung hergestellt haben, bleibt die Frage, wie viel Flüssigkeit eigentlich auf die Steine gehört? Dafür gibt es eine Formel, aber die sollten sie auch nicht zu übertrieben anwenden.
Generell ist erst einmal die Anzahl der Kubikmeter ihrer Sauna wichtig. Die errechnen sie durch Höhe mal Breite mal Tiefe. Die Kubikmeterzahl multiplizieren sie dann mit 15 (soll meinen: 15 g Wasser oder 0,015 L Wasser), das ist ein optimaler Wert, sie können natürlich nach Belieben auch ein wenig mehr oder weniger Wasser nehmen. Bei einer Sauna mit 21 Kubikmetern Raum sollte man also 315 g oder 0,315 L Wasser aufgießen. Wenn sie jetzt noch herausfinden, wie viel Wasser ihre Kelle fasst, können sie diesen Wert in Kellen umrechnen. Erfahrungsgemäß sind das aber drei bis vier Kellen.
Sie sollten nicht viel mehr Wasser verwenden. Die Saunierenden in den oberen Sitzreihen könnten unter zu großer Luftfeuchtigkeit leiden!

3) Der Aufguss
Wenn dann endlich der richtige Zeitpunkt da ist (meist dann, wenn alle Lust darauf haben), wird das Aufgussmittel auf die Steine gegeben. Bitte nicht daneben schütten, vor allem nicht auf die Heizspiralen. Gießen sie die Flüssigkeit langsam auf die Steine und achten sie darauf, dass sie keine Spritzer abbekommen, denn das Wasser, das von den Steinen kommt, ist sehr heiß. Achten sie auch darauf, dass sie nicht mit der Hand in den heißen Dampf kommen, denn der kann ebenfalls für Verbrennungen sorgen. Jetzt sollte sich der Dampf gut und von alleine in der Sauna verteilen.

4) Wedeln
Nehmen sie jetzt ein schweres Tuch oder einfach ein etwas befeuchtetes Handtuch und wedeln sie es ein paar Mal herum. Das Wedeln führt dazu, dass die Luft in der Sauna in Bewegung kommt. Der Dampf verteilt sich von ganz alleine. Es wird oft irrtümlicherweise angenommen, man müsse den Dampf in der Sauna verteilen und wedele deshalb. Es geht aber vielmehr um die Luft, die die Saunierenden direkt umgibt. Luft ist ein guter Isolator und wenn sie steht, bildet sich um den Saunierenden eine Art Schutzschild, der ihn von heißer Luft trennt. Dieser „Luftschutzschild“ wird durch das Wedeln von den Saunierenden weg gerissen und der heiße Dampf kann bis zu deren Haut vordringen. Durch die Verdunstung des heißen Dampfs auf der Haut wird noch mehr Hitze abgegeben und sorgt für einen regelrechten „Hitzekick“.
Wenn derjenige, der wedelt, ungeübt ist, sollte er (oder sie) sich übrigens darauf einstellen, dass das Wedeln unter Sauna-Bedingungen ziemlich anstrengend ist und ein klein wenig auf seinen Kreislauf achten.

Das wars auch schon. Viel Spaß beim nächsten Saunieren.




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 Informationen 
 
Ersteller:
sportfreund

Erstelldatum:
27.04.2008
Bewertung:
 

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 Kurzanleitung 
 Richtige Mischung herstellen 
 Richtige Menge Flüssigkeit errechnen 
 Auf heißen Dampf und Spritzer achten 
 Wedeln, um die Luft in Bewegung zu bringen 

 Benötigte Dinge 
 Holzeimer 
 Holzkelle 
 Ätherische Öle (pflanzlich) 
 Wasser 
 Schweres oder befeuchtetes Tuch 

 Schlagwörter 
 Sauna, saunieren, Aufguss, Saunaaufguss 

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