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Wie erstelle ich mit Gimp unter Windows einen Screenshot?Allgemeines
Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, einen Screenshot (auch: "Bildschirmfoto" oder "Schnappschuss") zu erstellen.
Diese Anleitung geht auf die Variante ein, wie man einen Screenshot mit der kostenfreien Bildbearbeitungssoftware Gimp erhält. Dabei werden Besonderheiten unter Windows berücksichtigt.
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Schritte / Maßnahmen
| 1. | | Abschnitt 1: Bildschirm einrichten
Ich bereite meinen Bildschirm für den Schnappschuss vor. Hier zum Beispiel habe ich alles so hergerichtet, dass das Trio Gimp - MindMap - Textdatei aufgenommen werden kann.
Die Schritte beim Einrichten:
- Die zu zeigenden Programme und Dateien werden geöffnet.
- Bei großen Dateien werden die zu zeigenden Stellen heraus gesucht.
- Die verschiedenen Fenster werden so angeordnet, wie sie nachher im Schnappschuss ungefähr zu sehen sein sollen.
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| 2. | | Abschnitt 2: Gimp vorbereiten
Ich starte Gimp, falls es nicht längst offen war,
und klicke nacheinander an:
"Datei" - "Holen" - "Bildschirmfoto"
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| 3. | | Abschnitt 3: Aufnahmeeinstellungen
Das Auswahlfenster von "WinSnap" öffnet sich. Ich habe die Qual der Wahl:
Will ich ein einzelnes Fenster aufnehmen oder den ganzen Bildschirm?
Eine ausreichend lange Pause von fünf bis zehn Sekunden ist nützlich, wenn man vor dem Schnappschuss noch Menüs ausklappen, Balken markieren oder ähnliche Vorhaben ausführen möchte.
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| 4. | | Abschnitt 4: Aufnehmen
Nun wird es ernst. Ich klicke "Aufnehmen" und der Countdown startet.
Bei der Aufnahme des ganzen Bildschirms geht der Countdown sofort los.
Bei der Aufnahme eines einzelnen Fensters erscheint "Drag crosshair to select window", wie man es hier sieht. Das Kreuz muss noch mit der Maus gefasst und in das aufzunehmende Fenster - hier das MindMap - gezogen werden, bevor der Countdown beginnt.
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| 5. | | Jetzt habe ich genau die Sekunden Zeit, die ich zuvor eingestellt habe, um dem Bildschirmfoto den letzten Schliff zu geben - Menüs herunter klappen, bestimmte Balken aktivieren, irgend etwas zurecht zupfen.
Hier habe ich zum Beispiel während des Countdowns in dem aufzunehmenden MindMap-Fenster ein Menü herunter geklappt und den Balken auf die Ikone "Wichtig" gebracht.
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| 6. | | Ohne weitere Vorwarnung wird nach Ablauf der Zeit aufgenommen.
Je nach Rechnerleistung dauert es ein Momentchen.
Dann erscheint irgendwo hinten auf dem Bildschirm der Schnappschuss, zunächst als unbenannte Datei.
An dem Schnappschuss des aufgenommenen MindMap-Fensters ist gut zu sehen, dass die Menüleiste, die vorwitzig über den Fensterrand ragte, abgeschnitten wurde. Ein Schnappschuss von einem Fenster erfasst also tatsächlich die Umrisse des Fensters und schert sich nicht um vorwitzige Details.
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| 7. | | Abschnitt 5: Speichern, Schnappschuss eventuell weiter bearbeiten
Jetzt im Beispiel wieder der Schnappschuss vom ganzen Bildschirm.
Der erste Schritt von Abschnitt 5:
Ist alles perfekt und will ich es mir einfach machen, geht es weiter mit
"Datei" – "Speichern unter"
und ... |
| 8. | | ... Eingabe des gewünschten Dateinamens und des gewünschten Dateityps.
Unter "Dateityp" findet man eine reiche Auswahl an möglichen Dateitypen.
Will man das Bild weiter bearbeiten, ist es ebenfalls gut, an diesem Punkt die Datei mit dem Screenshot zu speichern. In dem Fall bleibt das Bild jedoch im Gimp-Format (.xcf).
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| 9. | | mögliche Aktion 1: Bildschirmausschnitt wählen
Ist noch der Bildschirmausschnitt festzulegen,
ruft man das Zuschneidewerkzeug
("Umschalt+C" bzw. das cutterartige Icon)
auf, ... |
| 10. | | ... zieht mit der Maus ein Rechteck über den gewünschten Ausschnitt, zupft das Rechteck gegebenenfalls noch etwas zurecht oder verschiebt es ein wenig und drückt anschließend "Enter".
Der eingestellte Ausschnitt wird aus dem Bild herausgeschnitten.
Hier auf dem Bild habe ich es auf den einzelnen MindMap-Zweig zu Abschnitt 5 abgesehen.
Wie jedes andere Werkzeug bei Gimp hat auch das Zuschneidewerkzeug viele interessante und hilfreiche Einstellmöglichkeiten, die man sich einmal in Ruhe ansehen kann.
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| 11. | | So sieht der fertige Ausschnitt aus.
Die weitere Anleitung bezieht sich wieder auf das große Bildschirmfoto.
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| 12. | | mögliche Aktion 2: Bildgröße festlegen
Ist noch die Bildgröße festzulegen, ruft man "Bild" – "Bild skalieren" auf. |
| 13. | | Als Breite wähle ich in diesem Beispiel 800 Pixel. Breite und Höhe lasse ich lieber durch die Kette aneinander gekoppelt, damit das Verhältnis von Breite zu Höhe unverändert bleibt.
Als Auflösung für das Web passen 72 Pixel je Inch sehr gut.
Nun noch auf "Skalieren" geklickt und ...
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| 14. | | ... die Bildgröße ist von 1280 x 1024 auf 800 x 640 Pixel geschrumpft.
Unübersehbar ist, dass ich übermütig war und alle Aktionen an einer ungespeicherten Datei ausgeführt habe. Besser ist es, wesentliche Arbeitsschritte immer wieder konsequent zu speichern.
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| 15. | | mögliche Aktion 3: grafische Elemente einfügen
Anschließend kann man Beschriftungen und Symbole einfügen. Mit den Möglichkeiten dazu lässt sich ein ganzes Handbuch füllen.
An dieser Stelle möchte ich nur das Pfadwerkzeug ("B" bzw. die nach oben weisende Feder mit dem Strich daneben) erwähnen, mit dem man zum Beispiel einen einfachen Strich zeichnen kann, um auf Details hinzuweisen.
Ein Mausklick am Anfang, ein Mausklick am Ende des Strichs (=Pfades). |
| 16. | | Nun ist der Pfad definiert und unter "Pfad nachziehen" finden sich diverse Möglichkeiten, das Aussehen des Pfades festzulegen.
Ich habe mich für die Farbe Rot und einen schlichten, nicht ganz schlanken Strich entschieden. Um die Farbe zu ändern, habe ich die zweite Gimp-Palette "Ebenen", die bisher untätig im Hintergrund ruhte, nach vorn geholt.
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| 17. | | Fertig ist der freche Strich.
Übrigens: Man muss nicht alle drei der beschriebenen Aktionen ausführen. Bei denen, die man ausführt, empfiehlt sich jedoch das Einhalten der Reihenfolge, um lehrreiche Überraschungen zu vermeiden.
Deshalb:
- erst Bildschirmausschnitt festlegen, wenn einer festgelegt werden soll,
- dann Größe ändern, wenn sie geändert werden soll,
- dann bei Bedarf Beschriftungen, Symbole und andere grafische Elemente hinzufügen
Nun noch Endspeichern der Gimp-Datei für eventuelle spätere Änderungen oder Korrekturen.
Anschließend Export der Datei in das gewünschte Ausgabeformat, zum Beispiel .jpg.
Datei noch einmal kritisch kontrollieren, gegebenenfalls korrigieren.
Dann ist es geschafft! Die Datei mit dem Screenshot kann herausgegeben werden.
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| 18. | | mögliche Abkürzungsvariante: "Druck"-Taste der Tastatur
Wenn man ein Bild vom ganzen Bildschirm braucht, kann man auch mit der "Druck"-Taste schnell zum Ergebnis kommen.
Die Schritte dieser Abkürzung in Kurzform:
1. Bildschirm für den Schnappschuss einrichten, wie in Abschnitt 1 beschrieben, und zusätzlich, wie in Abschnitt 4, Menüs aufklappen, Balken aktivieren usw.
2. "Druck"-Taste auf der Tastatur drücken
3. Gimp öffnen, falls es noch nicht offen war, und, wie im Bild zu sehen, in Gimp aufrufen:
"Datei" – "Holen" – "Als neues Bild einfügen" (oder "Umschalt+Strg+V")
4. sofort hat man den Bildschirmschnappschuss und kann ihn wie in
Abschnitt 5 beschrieben zu Ende bearbeiten
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Tipps und Hinweise
| | Bei Gimp findet man stets auf verschiedenen Wegen zum Ziel. Die gezeigten Menüs kann man an unterschiedlichen Stellen aufrufen. Auch ein Klick auf die sekundäre Maustaste (bei linkshändiger Mauseinstellung die linke, bei rechtshändiger Mauseinstellung die rechte Maustaste) bringt immer eine interessante Auswahl. Es empfiehlt sich, ein wenig zu experimentieren, welcher Weg sich angenehm, einfach und effektiv anfühlt.
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| | Bei einer Anleitung möchte man nichts vergessen und alle wichtigen Schritte zeigen. Deshalb sieht es zunächst ein bisschen kompliziert aus. Wenn man sich jedoch mit den Schritten angefreundet hat und nicht jeden Schritt in einer Anleitung nachlesen muss, geht ein Bildschirmfoto mühelos und schnell. Gutes Gelingen und viel Freude beim Erstellen und Bearbeiten von Bildschirmfotos mit Gimp!
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Hinweis: Der Gebrauch, der hier aufgeführten Informationen erfolgt auf eigene Verantwortung!
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| | Informationen | | | | | | | Ersteller: Hannah
Erstelldatum: 29.08.2008 | |  | | | | Bewertung:
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| | Benötigte und verwendete Dinge | | | | kostenfreie Bildbearbeitungssoftware Gimp | |
| | Kurzanleitung | | | | 1. Bildschim für Schnappschuss einrichten | | | | 2. Gimp-Befehle "Datei" - "Holen" - "Bildschirmfoto" | | | | 3. Art des Bildschirmfotos wählen | | | | 4. Schnappschuss abschließen | | | | 5. Schnappschuss speichern und eventuell weiterbearbeiten | | | | - eine Abkürzung bei Schnappschuss vom ganzen Bildschirm: "Druck"-Taste und "Umschalt+Strg+V" | |
| | Hilfreiche Gimp-Kurztasten für Bearbeitung von Schnappschüssen | | | | "Strg+S" – Speichern | | | | "Strg+Z" – Rückgängig | | | | "Umschalt+C" – Zuschneidewerkzeug | | | | "B" – Pfadwerkzeug | | | | "Umschalt+Strg+V" – Inhalt der Zwischenablage als neues Bild einfügen | |
| | Schlagwörter | | | | Gimp Screenshot Schnappschuss Bildschirmfoto Bildbearbeitung Bildgröße Skalieren Bildausschnitt Zuschneidewerkzeug Pfadwerkzeug | |
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