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Wie bringe ich meinem Kleinkind Benimmregeln bei?Allgemeines
| Wann fangen wir damit an? Die Verunsicherung unter den Eltern ist nicht zu übersehen: Sie haben eine gewisse Scheu, klare Regeln aufzustellen und sie durchzusetzen. Manieren sollten nicht dazu da sein, sich von anderen abzugrenzen, sonder im Gegenteil, sie sind Ausdruck von Respekt und Wertschätzung. Man macht das Kind fit für den sozialen Umgang mit anderen. Bereits ganz kleine Kinder können diese soziale Kompetenz erwerben. |
Schritte / Maßnahmen
| 1. | | Beginne schon früh mit den Esssitten am Tisch. Also mit etwa einem Jahr. Kleine Menschen sind noch lernbegierig, und wie alles andere auch begreifen Kinder gutes Benehmen vor allem durch Nachahmung. |
| 2. | | Spreche dich genau mit deinem Partner ab, was du vermitteln willst z. B. ob vor dem Essen einen guten Appetit gewünscht wird oder dass wir uns bedanken, wenn wir uns gegenseitig einen Gefallen tun.
Wenn Papa während des Essens fernsieht und die Mama telefoniert, spürt die Tochter vermutlich wenig Antrieb, konzentriert und kleckerfrei ihren Teller zu leeren. Auch wenn die Mutter immer nur still zur Kenntnis nimmt, wenn ihr Mann ihr einen Kaffee kocht, wird ihr Kind wahrscheinlich auch Omas Mitbringsel wortlos entgegennehmen ohne sich zu bedanken. |
| 3. | | Sei für dein Kind ein gutes Vorbild. Habe Geduld, zeige Freundlichkeit und Konsequenz. Mache damit deinem Kind das gute Benehmen leicht. Ein Dreijähriges kann durchaus zehn Minuten im Lokal still sitzen, während die Mutter oder der Vater mit einer Bekannten plaudert - vorausgesetzt, es hat ein Malbuch oder ein Kinderpuzzle dabei und muss nicht vor lauter Langeweile die Speisekarte vollkritzeln. |
| 4. | | Schneide deinem Kind das Essen in mundgerechte Stücke, so kann ein zweijähriger zum Beispiel ordentlich essen. |
| 5. | | Lass dein Kind zunächst aus der Schnabeltasse statt aus dem Becher trinken. Wichtig ist dabei, dass es üben kann - auch wenn am Anfang noch das eine oder andere Bröckchen auf dem Boden landet. Sobald die Konzentration spürbar nachlässt, kann die Mutter oder der Vater ja selbst zum Löffel greifen. |
| 6. | | Nimm deinem zweijährigen Kind den Löffel weg und lass es vom Tisch aufstehen, wenn es mit dem Essen spielt, denn dann ist es in der Regel auch nicht mehr hungrig. |
Tipps und Hinweise
| | Um die gefürchteten Dramen in der Öffentlichkeit zu verhindern ist es wichtig, die Kinder abzulenken. |
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| | Informationen | | | | | | | Ersteller: Lissy
Erstelldatum: 13.09.2008 | | Vom Ersteller ist derzeit kein Foto vorhanden | | | | Bewertung: keine Bewertung | | |
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